SPD Schwarzenbek

Sozial. Gerecht. Vor Ort.

30. Juni 2017

Allgemein/Partei
Botho Grabbe — Nachruf

Botho Grabbe

Botho Grab­be, ver­stor­ben am 7. Juni 2017 im Alter von fast 94 Jah­ren. Er war 51 Jah­re Mit­glied unse­rer Par­tei und 43 Jah­re Mit­glied der AWO, die er 27 Jah­re als Vor­sit­zen­der des Orts­ver­eins Schwar­zen­bek lei­te­te und deren Ehren­vor­sit­zen­der er im Jahr 2015 wur­de. Botho Grab­be war von 1970 bis 1998 SPD-Stadt­ver­ord­ne­ter, davon acht Jah­re lang Bür­ger­vor­ste­her.

Auch das Ehren­amt als Schieds­mann nahm er acht Jah­re lang wahr. Im Jahr 2003 wur­de er ver­dien­ter Bür­ger der Stadt. Rei­sen war sei­ne Lei­den­schaft. So nahm er selbst im hohen Alter von 87 Jah­ren noch an einer Rei­se zum Besuch der chi­ne­si­schen Part­ner­stadt Hai­men teil und freu­te sich dar­über, dass er bei den diver­sen Besich­ti­gun­gen meist an der Spit­ze der Teil­neh­mer war. Für die AWO orga­ni­sier­te er regel­mä­ßi­ge Tages­fahr­ten und meist zwei­mal jähr­lich eine grö­ße­re Rei­se, dar­un­ter auch Fahr­ten z.B. zur Ver­brü­de­rungs­stadt Cese­na­ti­co in Ita­li­en.

Zu sei­nen Hob­bys gehör­te auch das Sam­meln von Brief­mar­ken. So grün­de­te er in Schwar­zen­bek 1960 einen Brief­mar­ken­ver­ein, den er lan­ge Jah­re lei­te­te und deren Ehren­mit­glied er wur­de. Für sei­ne über­re­gio­na­len Ver­diens­te auf die­sem Gebiet erhielt er vom Bund Deut­scher Phil­ate­lis­ten die „Ehren­na­del in Ver­meil“. Nach dem Tod sei­nes ein­zi­gen Soh­nes Sön­ke vor weni­gen Jah­ren trenn­te er sich von den gelieb­ten Mar­ken, von dem Vor­sitz der AWO und spä­ter auch von der SPD.

Wir wer­den ihn den­noch nicht ver­ges­sen und sein sozia­les Enga­ge­ment in dank­ba­rer Erin­ne­rung behal­ten.

 

Sig­rid Bin­der

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